Wie Google Suchergebnisse personalisiert!

Google personalisiert Suchergebnisse sehr bedürfnisorientiert. Dies kann zu Nachteilen für die Privatsphäre führen, gleichzeitig aber Vorteile für ein angenehmeres Suchverhalten. Beispielsweise bekommt ein  Windows-User, wenn er nach einem bestimmten PC-Problem bei Google sucht meist Lösungen für Windows angezeigt, ein Linux-User hingegen Lösungen für Linux. Man kann sich darüber streiten, ob man bei diesem Service an ein gewisses „Nutzerdurchleuchten“ denkt und auf Privatsphäre bestehen will oder nicht. Etwas Hilfe bei der Entscheidung könnte dieser Artikel bieten, indem wir uns anschauen, wie unterschiedlich Google-Suchergebnisse sein können.

rsz_eli_pariser_author_of_the_filter_bubble_-_flickr_-_knight_foundation_pct281pct29

Eine Google-Suche wird mit jede Male der Druchführung, immer mehr auf Sie selbst zugeschnitten. Google personalisiert basierend auf Ihre Person, Ihren Suchverlauf und Ihr Klickverhalten. Klicken Sie oft auf Wikipedia-Artikel, wenn Sie nach etwas suchen, dann werden in Zukunft häufiger Wikipedia-Artikel in den Top-10 angezeigt. Die Artikel steigen also im Ranking, während andere Seiten/Artikel nach hinten rutschen und vielleicht sogar auf die 2. Seite fallen.

Während vor einigen Zeiten das simple Ein- und Ausloggen schon für Unterschiede in den Suchergebnissen gesorgt hat, reicht dies heute allein nicht mehr aus.

Alternativen dazu sind:

  • den Privaten Modus des Browsers zu nutzen,
  • die Browserdaten löschen oder
  • ein VPN (Virtual Private Network) nutzen.

Es ist längst nicht mehr einfach, Google-Suchergebnisse zu variieren, da Google die IP speichert, Cookies setzt, Ihr Suchverhalten aufzeichnet und somit ganz genau weiß, wer Sie sind und wie Sie sich verhalten.

Hier ein Vergleich zwischen Suchergebnissen, im privaten und normalen Modus des Browsers.

Normal

Bildschirmfoto 2014-04-09 um 10.15.19

Privater Modus

Bildschirmfoto 2014-04-09 um 10.15.23

Unterschiede sind zwar vorhanden, aber nur im kleinen Maß. Suchen Sie selbst einmal, nach einem Suchbegriff, wenn Sie ein-/ausgeloggt, oder im privaten Modus sind. Sie werden sehen, dass es keine gravierenden Unterschiede mehr gibt. Fragen Sie aber eine andere Person, das gleiche Suchwort zu suchen, so wird diese Person mit hoher Wahrscheinlichkeit andere Suchergebnisse erhalten.

Als Beispiel dient dazu Ägypten. Während die eine Person Reiseinformationen zum Land erhält, sieht die andere Person Nachrichten und Informationen zu Protesten. Das Ganze nennt sich „Filterblase“. Daraus auszubrechen ist schwer und bis auf Privatsphären-Sorgen ist es auch gar nicht schlimm drin „gefangen“ zu sein, da Sie so auch nur Google-Ergebnisse angezeigt bekommen, die Google relevant für Sie hält.

Alternativ kann man andere Suchmaschinen, wie DuckDuckGo nutzen. DuckDuckGo ist eine Suchmaschine, die verspricht, Sie nicht zu tracken und auf Ihre Privatsphäre zu achten.

Als Fazit kann man sagen, dass Google die Suchergebnisse zwar personalisiert, dies aber nicht unbedingt was schlechtes heißen muss.

Ein Gedanke zu „Wie Google Suchergebnisse personalisiert!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.