Warum Google Angst vor Microsoft haben muss

Google is scared, and they have every reason to be. Technology isn’t a sprint, it’s a marathon, and just because you’re on top for a year or two doesn’t mean you’ll always be on top.

-GhostOfRomney

Was GhostOfRomney damit sagen möchte ist folgendes: Google hat Angst vor Windows und das mit gutem Recht. Technologie ist kein Sprint, sondern ein Marathon und nur weil man für ein oder zwei Jahre der Erste ist, bedeutet das nicht automatisch, dass man für immer an der Spitze sein wird.

Warum aber muss Google Angst vor Windows haben?

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Google dominiert den deutschen Markt deutlich mit aktuell 94% Marktanteil. Das Bild erweckt den Eindruck, man könne Google nicht aufhalten oder gar konkurrieren, richtig? Dem ist nicht so.

Die drei wichtigsten Handy-Hersteller sind Apple, Microsoft und Google. Apple stellt keine Gefahr für Google dar, denn Apple wird die Preise für ihre Geräte in nächster Zukunft nicht senken. Das iPhone 5C kostet zwar 50 Euro weniger als das 5S, allerdings ist das 5C nur Plastik und Sie haben nicht die Qualität die Sie sonst von einem 5S erwarten können. Google weiß, dass sie den Low- bis Medium-Budget-Markt dominieren und dominieren werden. Hier kommt ein großes Aber. Das Aber nennt sich Lumia 52x/62x/72x, denn diese Geräte haben sich für den Preis, für den sie angeboten wurden sehr gut geschlagen und bieten dem User ein ruckelfreies, flüssig laufendes Erlebnis.

Google’s erste Reaktion darauf: Zunächst kam Android KitKat (die aktuellste Version des Betriebssystems), ein Betriebssystem, das die Systemvoraussetzungen für Android gesenkt hat, damit Android auch auf Low-Budget-Telefonen wie etwa das Moto G läuft. Dann hat Google Microsoft dazu gezwungen die YouTube-App vom Windows Store zu entfernen und weigert sich zusätzlich Google Maps, Voice, Chrome und andere Google-Produkte für Windows Phone zu entwickeln und zu veröffentlichen.

Apple hat keine Suchmaschine, die ein direkter Konkurrent für Google ist, Microsoft aber schon, und zwar Bing. Stellen Sie sich die Welt in 2-3 Jahren vor und nehmen wir an, dass das Windows Phone 8.1 der Anfang ist und im Handy-Markt auf Platz 1 oder 2 steigt. Weltweit würden 1 Milliarde Menschen ein Betriebssystem nutzen, dass auf Bing aufbaut.

Suchmaschinen werden besser, indem User sie nutzen. Was passiert also, wenn mehr und mehr User Bing nutzen? Richtig, Bing wird besser, Bing wird akzeptiert, Bing bekommt einen Marktanteil von 30-40%. Bing wird vielleicht niemals Google überholen, aber viel vom Markt wegnehmen.

Wer Windows 8 hat weiß, dass Bing sehr tief im Betriebssystem steckt, denn suchen Sie etwas über Windows-Suche, dann sucht Bing für Sie im Internet danach. Google braucht also eine Alternative zu Windows, damit Nutzer Bing nicht verbessern können und hat auch eine: ChromeOS, Google’s Betriebssystem. Wäre Bing ein Startup-Unternehmen, könnte man davon ausgehen, dass Google Bing bereits gekauft hätte.

Das alles sind Gründe, warum Google Angst haben muss, denn wenn Google nicht aufpasst, kann es in ein paar Jahren so weit sein, dass Windows Phone iOS überholt hat und ein Konkurrent zu Google werden könnte. Mit jedem verkauften Windows Phone, steigt nicht nur der Marktanteil der Handys, sondern auch der Marktanteil der Suchmaschine Bing. Das muss und will Google natürlich unterbinden, denn sonst könnte es dazu kommen, dass sich unter anderem SEO komplett verändert.

Quelle der Informationen: http://www.reddit.com/r/windowsphone/comments/20kb5e/whats_wrong_with_search_in_the_windows_store_in/cg4680p?context=10

Ein Gedanke zu „Warum Google Angst vor Microsoft haben muss

  1. Da gebe ich dir zu 100 % Recht. Vor allem nutzen immer mehr Personen das Internet über ihr Smartphone und wenn da Windows weiterhin Marktanteile gewinnt – wovon auszugehen ist – viel Spaß Google. Abgesehen davon ist Bing in meinen Augen nach Google die beste Suchmaschine und hat mit Microsoft eine extrem finanzstarke Firma im Rücken.
    Wenn die Suchergebnisse noch etwas besser werden, würde auch ich öfter Bing nutzen. Von Yahoo kann man das nicht behaupten. Die waren, sind und bleiben irgendwie nicht so dolle.

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