So reagieren Sie auf Änderungen bei Google

Aktuell: Penguin 3.0 oder auch das letzte Panda 4.1 Update bringen immer ein wenig Unruhe in die SEO-Beauftragten der Toolhersteller, SEO-Agenturen oder den Kunden selber. Oft wird sofort die Strategie und Logik angepasst, obwohl meistens die Auswirkungen noch nicht klar sind.

Bevor man also panisch und ad-hoc reagiert um wieder up-to-date zu sein, zeigt sich in der Vergangenheit, dass eine langfristige Strategie die beste Reaktion ist.

penguin30

Achten Sie langfristig auf 4 Themen:

Thema 1: Entscheidung des Keywords pro Landingpage
Achten Sie darauf, dass zu einem Keyword nicht immer eine andere Webseite gefunden wird, das beruht oft auf der Idee, einer weitere Seite mit einem wichtigen Suchbegriff zu optimieren, was nicht zielführend ist, weil Google und Co dann nicht wissen, welche die entscheidende Seite ist und sich der Effekt neutralisiert.

Prüfen Sie, ob Ihre Seite davon betroffen ist, und nutzen Sie bei Google die Site-Abfrage (site:ihre-domain.de) nutzen. Geben Sie das Keyword zusätzlich mittels der Feldsuche „intitle:“ ein, um Unterseiten zu identifizieren, die offensichtlich auf identische Keywords optimiert sind.

Thema 2: Interne Links sollten von Ihnen und nicht vom CMS oder „Websitebuilder“ bestimmt werden
Das Aufnehmen einer neuen Unterseite mit neuen Keywords sollte Beinhalten, dass die neuen Inhalte auch gut in die bestehende interne Verlinkung der Seite integriert werden können.
Eine Auflistung aller Unterseiten über eine Site-Abfrage unterstützt Sie bei der sinnvollen internen Verlinkung. In Kombination mit einem Suchbegriff werden alle Dokumente eines Webauftritts angezeigt, die für diesen Begriff ranken. Häufig ist es so, dass die Seite mit dem größten Ranking-Potenzial für diesen Begriff an Position eins steht. Bei allen anderen Seiten sollten Sie prüfen, ob sie als Basis für eine zusätzliche interne Verlinkung genutzt werden können.

Thema 3: Nutzen Sie Synonyme und Keyword-Varianten
Beim SEO ist es hilfreich das Keyword relevant zu umschreiben, so dass man Synonyme und verwandte Begriffe eines Keywords auf einer Seite verwenden soll. Google ist in der Erkennung und Interpretation von Wortfeldern sehr gut geworden. Das bedeutet, dass Unternehmen nicht für jede kleine Keyword-Variation  wirklich eine eigene Landingpage benötigen.

Man muss heute nicht lange im Index suchen, um Seiten zu finden, die beispielsweise für folgende Begriffe optimiert sind: „günstiges SEO-Tool“, „preiswertes SEO-Tool“, „günstigstes SEO-Tool“ und „billigstes SEO-Tool“. Inhaltlich sind solche Seiten identisch und man erzeugt damit keinerlei zusätzliche Relevanz oder einen Mehrwert für die Suchenden.

Thema 4: Permanentes Monitoring durch Tools hilft Ihnen beim Überblick
Checken Sie Ihre Website permanent, das ist weniger Aufwand als Sie denken, da es dafür Tools gibt, die das täglich für Sie erledigen und Ihnen bei Abweichungen eine Meldung per E-Mail geben.

Testen Sie, auch wenn Sie riskieren, durch einen geänderten Seitentitel temporär zwei bis drei Positionen für ein Keyword einzubüßen. Nur so finden Sie heraus, welche Optimierung funktioniert und welche nicht.

Verhindern Sie zudem durch regelmäßige Kontrollen Auswüchse von Seiten und Content. Qualität und Relevanz entscheiden darüber, ob ein gutes Ranking möglich ist oder nicht. Die Qualität eines Webauftritts stellen SEO-Spezialisten auch damit sicher, dass sie nur Inhalte zur Indexierung zulassen, die auch wirklich relevant für die Sichtbarkeit sind. Veraltete Inhalte beispielsweise vergrößern zwar die Anzahl Ihrer Webseiten im Index, stellen aber die Relevanz in Frage. Weniger ist einfach mehr.

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