Sie wollen bei Google gefunden, aber nicht erwischt werden?

5 Tipps, wie sie sich vor Google-Abstrafungen schützen können

Durch unnatürliche oder widerrechtliche Tätigkeiten kann Sie eine Abstrafung von Google, ein sogenannter „Penalty“, treffen. Google unterscheidet bei seinen Sanktionen zwischen kleinen und schwerwiegenden Verstößen.

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Bei kleinen Verstößen kann man Glück haben, und es betrifft nur einzelne Verzeichnisse oder Seiten. Bei großen Verstößen kann es eine URL betreffen oder gar zu einer gesamten „De-Indexierung“ führen – dies wäre fatal!

Ist Ihre Website noch im Index? Testen Sie es ganz leicht selbst: geben Sie bei Google „site:ihrewebsite.de“ ein und sehen Sie, wie es um Ihre Webseite steht.

5 Gründe für eine Abstrafung

Kleine Verstöße mit kleinem „Penalty“ und kurzer Dauer haben andere Grundlagen als schwerwiegende Verstöße. Diese Einschränkungen werden zudem algorithmisch oder manuell initiiert, je nachdem, wie man von Google gesehen wird.

1. Keywordmissbrauch
Achten Sie auf Keyword-Spamming in den Metatags sowie bei versteckten Inhalten. Grundsätzlich ist die Verwendung von unsichtbaren oder außerhalb des sichtbaren Bereichs positionierten Elementen nicht problematisch. Sie sollten allerdings nicht dazu verwendet werden, möglichst viele Keywords unterzubringen. Dasselbe gilt für Keywordverknüpfungen in Ankertexten.

2. Duplicate Content
Wird nur ein Verzeichnis abgestraft, muss sich das nicht auf die gesamte Internetpräsenz auswirken. Zumeist handelt es sich um „Duplicate Content“ oder Inhalte ohne besonderen Nutzwert. Konkret ist dann ein Teilbereich einer Website davon betroffen. So könnte ein Verzeichnis den gleichen Inhalt haben oder eine Seite eine White-Label-Lösung präsentieren, also fremden Seiteninhalt, der sich als eigener Content ausgibt.

3. Verbotene Keywords oder Malware
Diese Themen gehören zu den schwerwiegenden Verstößen und werden sowohl hart als auch langfristig geahndet. Pornografische, nationalsozialistische und diskriminierende Inhalte sollten Sie keinesfalls verwenden! Gleiches gilt für Malware. Malware sind schadhafte Inhalte, beispielsweise kleine Programme, die gezielt Schaden auf Webseiten anrichten sollen. Vermeiden Sie diese!

4. Unglaubwürdige Backlinks
Ihre Backlinks müssen authentisch sein und dürfen nicht ausschließlich durch Quantität überzeugen. Suchen Sie Backlinks, die vom Thema her zu Ihnen passen und organisch mit entsprechenden Texten zu Ihnen führen.

5. Unnatürliche Social Signals
Diese „Kennzahlen“ von Facebook, Twitter und Co. sind gut und wichtig, aber auch hier gilt: achten Sie auf ein reelles Wachstum mit echten Profilen und authentischen Aussagen.

 

3 Gedanken zu „Sie wollen bei Google gefunden, aber nicht erwischt werden?

  1. Danke für diesen super Beitrag. Das ist immer die Gefahr zu sehr motiviert sein und zuviele Backlinks setzen, zieht jemanden aus dem Index. Aber auch die anderen Kriterien sind sehr wichtig die hier erwähnt wurden.

    MFG

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