Mit alten Seiten im Suchindex aufsteigen

Das Internet ist ein schnelllebiges Geschäft, dennoch kann es sich lohnen, auf Altbewährtes zu setzen.

Viele Webmaster übersehen die Vorteile von alten Seiten und begehen folgenden Fehler: Sie besitzen ansprechende Seiten, deren Onpage-Faktoren* gute SEO-Werte aufweisen. Trotz optimaler Keyword-Auswahl werden manche im Suchindex nicht hoch genug gelistet. In der Hoffnung, ein besseres Suchmaschinenranking zu erhalten, tauschen Sie die alten Seiten durch neue aus. Dabei vergessen Sie einen wichtigen SEO-Faktor: Trust, von Suchmaschinen entgegengebrachtes Vertrauen. Es baut sich über die Zeit hinweg auf.

Machen Sie es besser: Halten Sie an Ihrem Trust fest – Vorausgesetzt Ihre Seiten sind hochwertig und auf Keywords optimiert. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten im Suchmaschinenranking aufzusteigen, ohne Seiten umfassend zu verändern.

 

1. Mit Backlinks das Suchmaschinenranking pushen

Google sieht Backlinks als eine Art Empfehlung an und bewertet eine hohe Backlink-Anzahl entsprechend positiv. Voraussetzung dafür ist, dass die Backlinks von seriösen, themenkonformen und gut gerankten Websites stammen.

Zudem sollten Ihre Backlinks nicht über offensichtlichen Linkkauf oder –tausch entstanden sein. Denn seit dem Penguin 2.0 Update bekämpft Google Linkgeschäfte massiver als je zuvor.

Wie Sie ohne finanziellen Einsatz Ihre Backlink-Anzahl erhöhen, erfahren Sie in unserem Artikel „Linkbait“.

In der Offpage Analyse des Seitwert-Monitors können Sie die Quantität und Qualität Ihrer Backlinks überprüfen. Klicken Sie auf „Backlinks auflisten“, werden Ihnen die Websites und Linktexte all Ihrer Backlinks angezeigt. So können Sie überprüfen, ob Ihre Backlinks von seriösen, gut gerankten und themenkonformen Websites stammen.

besseres Ranking für alte Seiten

 

2. Interne Verlinkungen für eine hohe „Click-Through-Rate“

Eine hohe „Click-Through-Rate“ sieht Google als Qualitätsmerkmal an und bewertet Websites entsprechend positiv. Denn umso mehr Seiten ein User besucht, umso interessanter findet er die Website in der Regel.

Durch interne Verlinkungen können Sie Ihre „Click-Through-Rate“ erhöhen.

Greifen Sie in einem Artikel ein Thema auf, über das Sie bereits berichteten? Dann weisen Sie über einen Link daraufhin! Der erste Tipp bietet hierfür gleich drei Beispiele.

Solche Artikel-Empfehlungen steigern nicht nur die „Click-Through-Rate“, sondern erhöhen auch die Leserfreundlichkeit. Leser, die nähere Informationen wünschen, erhalten sie mit einem Klick – Leser, die kein zusätzliches Hintergrundwissen möchten, können einfach weiterscrollen.

 

3. Autoren-Kennzeichnung für ein besseres Suchmaschinenranking

Geben Sie zu jedem Artikel einen Autor bekannt – und zwar mit reellen Namen. Unter diesem Namen sollte der Autor in sozialen Netzwerken vertreten sein, Google+ ist dabei besonders wichtig.

Zum einen bauen Sie damit „Trust“ auf, d.h. von Suchmaschinen entgegengebrachtes Vertrauen. Zum anderen haben Sie damit eine Chance vom „Autoritäten“-Bonus zu profitieren. Google hat angekündigt, so genannte „Autoritäten“ (Fachexperten) zu fördern, indem sie zu relevanten Suchbegriffen im Google-Ranking besser positioniert werden.

 

4. Mit Vielseitigkeit im Suchmaschinenranking aufsteigen

Bieten Sie Ihren Besuchern ein multimediales Erlebnis. Veröffentlichen Sie neben informativen Texten auch Infografiken, Tabellen, Bilder und Videos.

Nicht nur den Besuchern wird dies freuen, sondern auch Google: Die Suchmaschine wird Sie in der Bilder- und Videosuche aufnehmen. Zudem wird Google Sie auch im allgemeinen Suchindex besser bewerten. Denn Vielseitigkeit sieht Google als Qualitätsmerkmal an.

 

5. Nutzen Sie Social Media als Antrieb für Ihr Suchmaschinenranking

Ähnlich wie Backlinks sieht Google auch Social Media Signale als Empfehlungen an. Sorgen Sie dafür, dass in sozialen Netzwerken möglichst viel über Sie gesprochen wird. Im Seitwert-Monitor können Sie u.a. überprüfen, wie häufig Ihre URL bei Twitter und Facebook erwähnt wird.

Das Anlegen eines Social Media Profils reicht zum Erhalten von sozialen Signalen nicht aus. Werden Sie selbst aktiv: Kommunizieren Sie mit Ihrer Community!

 

 

*Onpage-Faktoren umfassen alle SEO-Werte, die Sie selbst direkt über Ihre Website beeinflussen können, z.B. Keywords, Meta-Daten oder interner Linkaufbau.

 

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