META-Description: name vs. itemprop

In der SEO-Szene ist es wichtig auf den aktuellsten Stand zu sein, denn SEO ist ein Thema, an dem ständig gearbeitet und weiterentwickelt werden muss. Eine dieser „Neuerungen“ ist unter anderem das Projekt schema.org, welches von Google, Microsoft und Yahoo ins Leben gerufen wurde um das Internet mit strukturierten Daten besser durchsuchbar zu machen. Dass diese ganzen Neuerungen verwirren können ist klar, deshalb haben wir uns eine Sache bezüglich schema.org angeschaut, analyisiert und ausgewertet.

Mit schema.org sind sogenannte HTML-Attribute hinzugekommen, die „itemprop“ heißen. Diese itemprops werden in ein HTML-Element hinzugefügt um Suchmaschinen zu sagen worum es sich handelt. Dabei werden unter anderem Informationen wie die Telefonnummer, Öffnungszeiten und eine Beschreibung des Geschäfts in diesen itemprops angegeben. Ein Beispiel-HTML könnte also folgendermaßen aussehen:

<div itemscope itemtype="http://schema.org/Pharmacy">
  <h1 itemprop="name">Arnika Apotheke</h1>
  <p itemprop="description">Immer gut beraten</p>
</div>

Die Frage lautet nun: Ersetzen die „itemprop“-Attribute die „name“-Attribute? Die Antwort darauf ist sowohl Ja als auch Nein.

Warum Ja?

Nutzen Sie itemprops wie im oben genannten Beispiel für die Beschreibung von Daten auf Ihrer Website oder zur verbesserten Anzeige, dann sollten Sie auf das „name“-Attribut verzichten, denn laut HTML5-Standard ist es nicht erlaubt die beiden Attribute gleichzeitig zu verwenden.

Warum Nein?

Doch wie schaut es jetzt mit den Meta-Tags im Headbereich aus? Wann sollte man „name“ benutzen um etwas zu beschreiben? Dafür haben wir einige Tests durchgeführt. Wir haben uns die Meta-Tags im Head-Bereich einer Seite vorgenommen, hauptsächlich die Meta-Beschreibung und diese in drei Variationen erstellt

  1. <meta name=“description“ content=“Diese Seite nutzt name als description text“ />
  2. <meta itemprop=“description“ content=“Diese Seite nutzt itemprop als description text“ />
  3. <meta name=“description“ itemprop=“description“ content=“Diese Seite nutzt sowohl name als auch itemprop als description text“ />

Damit wollten wir uns anschauen ob Google selbst auf den HTML-Standard reagiert, oder ob es vollkommen egal ist, welches Attribut in den Meta-Tags des Kopfbereichs vorhanden ist, solange dort eine description gefunden werden kann.

Das Ergebnis

Um das Ergebnis auszuwerten, haben wir die Websites in den Google-Such-Index eingetragen, einige Tage gewartet und dann nach den Seiten gesucht. Hier die Ergebnisse in gleicher Reihenfolge wie die Auflistung weiter oben, inklusive der Darstellung in Google.

  1. Bildschirmfoto 2014-09-24 um 11.02.06
  2. Bildschirmfoto 2014-09-24 um 11.03.14
  3. Bildschirmfoto 2014-09-24 um 11.03.35

Das Ergebnis zeigt klar, dass ein „name“-Attribut in den Meta-Tags der Website immer vorhanden sein sollte um die Beschreibung bei Google anzuzeigen. Zwar ist es nicht HTML5-valide sowohl itemprop als auch name als Attribut eines HTML-Elements zu haben, jedoch ist Seitwert kein HTML-Validator, sondern ein Suchmaschinenoptimierservice. Daher ist es primär nur wichtig ob Google Sie findet und ob Sie abgestraft werden, wenn Sie invalides HTML nutzen, was jedoch von Matt Cutts verneint wird. Benutzen Sie also entweder nur „name“ oder „name“ und „itemprop“, aber nicht „itemprop“ alleine.

Fazit

Nutzen Sie „itemprops“ innerhalb des body-Tag Ihrer Seite um Suchmaschinen das Sammeln Ihrer Daten einfacher zu machen, vergewissern Sie sich aber, dass im Head, falls Sie dort itemprop stehen haben, auch auf jeden fall das „name“-Attribut vorhanden ist.

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