Lassen Sie sich nicht von einem schwarzen „SEO-Schaf“ verführen

Das SEO-Geschäft ist schnelllebig. Viele Suchmaschinenoptimierer halten sich für Experten und  versprechen mehr als sie halten können. Jayson DeMers, Gründer und CEO der Content Marketing Agentur AudienceBloom, hat 10 Aussagen gesammelt, bei denen die Alarmglocken klingeln sollten. Wir haben diese für euch zusammengefasst.seo-schaf

 1. “Wir brauchen möglichst viele Keywords im Text. Je mehr, desto besser.”

Viele Marketer predigten lange Zeit eine hohe Keyworddichte sei Erfolgsgarant. Da sich aber solche Texte kaum vernünftig lesen lassen und außerdem auch nicht Sinn der Sache sind, hat Google reagiert. Longtail Keywords heißt das Zauberwort – Keyword Stuffing gehört somit der Vergangenheit an.

2. “Ich sorge dafür, dass du bei Google auf Platz 1 landest.”

Das ist ein großes Versprechen und unmöglich einzuhalten. Niemand kann genau vorhersagen, wie der Google-Algorithmus eine Website bewerten wird. Jeder selbsternannte SEO-Profi, der das behauptet, lügt.

3. “Auf die Branche kommt es nicht an. SEO ist SEO.”

Manche Branchen sind hart umkämpft, wobei es in anderen wiederum leichter ist, starke Keywords für sich zu beanspruchen. Hilfsbedürftige sollten darauf achten, dass die Agentur, die sie beauftragen, Erfahrung auf dem entsprechenden Gebiet hat.

4. “Ich kann meine SEO-Zaubertricks leider nicht verraten, die wirst du eh nicht nachvollziehen können.”

Falsch. SEO ist kein Hexenwerk. Jeder sollte verstehen können, wie es funktioniert. Das heißt aber noch lange nicht, dass jeder in der Lage ist, richtig zu optimieren.

5. “Duplicate Content? Kein Problem.”

Doch ist es. Insbesondere mit BLick auf Panda 4.0 sind selbst kopierte Produktbeschreibungen mit Blick auf Google nicht ratsam.

6. “Gib mir einen Monat und ich kümmere mich um die Optimierung zum Festpreis. Mehr brauche ich nicht.”

Natürlich kann ein Monat Suchmaschinenoptimierung nicht schaden, aber eine SEO-Kampagne sollte normalerweise länger dauern als einen Monat. Für einige Bereiche macht es Sinn, einen bestimmten Status zu erreichen – beispielsweise für den anfänglichen Aufbau des Linkprofils einer Website oder die erste Keyword-Analyse. Doch wer ernsthaft SEO betreiben möchte, muss ständig am Ball bleiben.

7. “Ein Google Update? Das macht doch nichts.”

Spätestens bei dieser Aussage sollte klar sein, dass die Beauftragung des SEO-Experten reine Geldverschwendung ist. Die stetigen Veränderungen am Algorithmus beeinflussen selbstverständlich auch das Ranking.

8. “Ich sorge dafür, dass du in allen Verzeichnisse der Suchmaschinen stehst.”

Einträge in Search Engine Directories machen wenig Sinn. Am ehesten springt dafür keine Belohnung, sondern eine Abstrafung für auffälliges Linkbuilding heraus.

9. “Viel hilft viel. Eine hohe Anzahl an Links garantiert gute Ergebnisse.”

Das mag vielleicht einmal so gewesen sein, doch mittlerweile sind die Algorithmen der Suchmaschinen schlau genug, dass sie die Qualität der Links in die Bewertung mit einbeziehen. Also können Spamlinks schnell zu einer Abstrafung führen.

10. “SEO reicht völlig aus.”

Nein, leider nicht. Eine gesunde Mischung der unterschiedlichen Disziplinen führt zum Ziel. Dazu gehört SEO genauso wie bespielsweise Content Marketing oder Social Media Marketing.

Quelle: Marketing Land

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