Google Penalty

Von Google abgestraft – was jetzt?

Eine oder mehre Rankingwerte Ihrer Website haben sich drastisch verschlechtert?! Dann haben Sie möglichweise gegen eine der vielen Google-Richtlinien verstoßen und wurden prompt von Google abgestraft. Doch keine Panik: Google kann verzeihen. Die folgenden Tipps unterstützen Sie, das Wohlwollen von Google zurückzugewinnen.

 

Wie Sie einen Google Penalty erkennen

Zur Vorbeugung und Behandlung einer Google Abstrafung (im Fachjargon: Google Penalty) müssen Sie eine Maxime befolgen: Berichtigen Sie SEO-Werte, die Google als Spam einstufen könnte.

Um riskante SEO-Werte schnell zu erkennen, ist eine regelmäßige Überprüfung Ihrer SEO-Faktoren unerlässlich. Der Seitwert-Monitor unterstützt Sie dabei. Als einziges SEO-Analyse-Tool auf dem deutschen Markt bietet es ein tägliches E-Mail-Reporting, basierend auf einer täglichen Keyword-Abfrage. So werden Sie rechtzeitig über signifikante Veränderungen Ihrer SEO-Werte informiert.

Folgende SEO-Einbrüche deuten auf einen Google Penalty hin:

  • Der PageRank Ihrer Website ist um mindestens 2 Punkte gefallen.
  • Ihre Website wurde zu einem bestimmten Keyword um mehrere 10er Stufen herabgestuft.
  • Die Zahl der indexierten Seiten ist aus unerklärlichen Gründen stark gesunken.

 

Tipps zum Entgegenwirken einer Google-Abstrafung

Vermeiden und (falls Fehlerquelle vorliegt) berichtigen Sie die folgenden Ursachen, die häufig zu einem Google Penalty führen:

 

Mit zu vielen Keywords riskieren Sie einen Google Penalty:

Keywords sind für ein hohes Google-Ranking unerlässlich. Doch eine auffällig hohe Keyword-Dichte sieht Google kritisch. Daher gilt es, das richtige Maß zu finden.

Je nach Keyword bewertet Google die Häufigkeit der Wiederholungen unterschiedlich. Eine allgemeingültige Zahl für die ideale Keyword-Dichte existiert daher nicht.

Als pauschalen Richtwert empfehlen wir, bei einem Text mit 250 bis 450 Wörtern das Keyword maximal 10-mal zu erwähnen.

Im Seitwert-Monitor erfahren Sie, ob Ihre Keyword-Dichte optimal ist.

 

Auffällige Link-Taktiken bestraft Google konsequent:

Von offensichtlichen Linkkauf- oder Linktausch-Aktionen ist abzuraten. Denn ein urplötzlicher Link-Zuwachs weckt schnell die Skepsis von Google. Betreiben Sie Ihren Linkaufbau langsam, aber sicher.

Achten Sie auf die Qualität Ihrer Backlinks. Vermeiden Sie „Bad Neighbourhood“, also Links von unseriösen oder schlecht gerankten Websites. Generieren Sie nur Backlinks, die mit Ihrer Website themenkonform sind.

Betten Sie Ihre Links stets in Texte ein. Denn Linklisten bewertet Google als Spam.

 

Enttarnte Black-Hat-Methoden führen zum Google-Absturz:

Von Black-Hat-SEO, also Methoden zur Täuschung des Google Algorithmus, rät Seitwert ab. Hierzu zählen manipulative SEO-Tricks, wie z.B. Keyword-Anhäufungen im Footer oder Keywords in weißer Schrift vor weißem Hintergrund. Enttarnt Google sie, ist Ihnen ein Google-Penalty sicher.

 

Doppelte Inhalte können einen Google Penalty zur Folge haben:

Doppelte Inhalte stuft Google schnell als Spam ein. Vermeiden Sie deshalb gleiche Seitentitel, Überschriften, Meta-Descriptions – und vor allem Duplicate Content. Letzteres bezeichnet gleiche Textinhalte.

Duplicate Content sollte innerhalb einer Website und zwischen Websites vermieden werden. Möchten Sie dennoch einen bestimmten Text auf mehreren Portalen veröffentlichen, so empfehlen wir eine 301-Weiterleitung zwischen den Seiten einzurichten.

 

Viel Werbung bei wenig Content bewertet Google als Spam:

Wer glaubt, wenig Content durch viel Werbung ausgleichen zu können, irrt – zumindest langfristig gesehen. Websites, die im sichtbaren Bereich mehr Werbung als Content zeigen, werden häufig von Google abgestraft.

 

Berücksichtigen Sie diese Tipps, dann wird Ihr Google Penalty schon bald wieder vergessen sein.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Google Abstrafungen gemacht? Schreiben Sie uns!

 

5 Gedanken zu „Google Penalty

  1. >>Möchten Sie dennoch einen bestimmten Text auf mehreren Portalen veröffentlichen, so empfehlen wir eine 301-Weiterleitung zwischen den Seiten einzurichten.<<

    Hier sollte man vielleicht auch noch die canonical-Angabe mit erwähnen. Denn nicht immer ist 301 möglich bzw. sinnvoll. Wenn ich z. B. eine Seite mit /news/1234/blabla-tail/ habe, ist diese u. U. auch via /news/1234/bla/ erreichbar. Da wäre es einfacher eine canonical-Angabe im Header zu platzieren.

    1. Hallo Thomas,

      andere SEO-Faktoren (z.B. guter Content) gewinnen immer mehr an Bedeutung. Deshalb hat die Keyword-Dichte nicht mehr so einen hohen Einfluss wie früher. Doch sie ist immer noch für die Suchmaschinenoptimierung relevant.

      Freundliche Grüße
      Ihr Seitwert-Team

  2. Wenn ich das so lese, würde ich am liebsten alles in die Ecke schmeißen! Ich bin kein Webseitengestalter und habe auch noch andere Aufgaben zu erledigen. Und als Startup-Unternehmer fehlt mir schlicht das Geld, um einen Spezialisten damit zu beauftragen, meine Webseite auf Fordermann zu bringen.

    Was der Scheiß nur soll? Und vor allem, was heißt „guter Content“? Wer will denn beurteilen, was guter Content ist? Das muss doch der Leser beurteilen, was er gut findet und was nicht, und nicht Google!

    Es wird Zeit, dass endlich mal ein deutsches Suchmaschinen-Unternehmen als Konkurrent zu Google auf den Markt kommt! Dann sind wir auf diesen amerikanischen Mist nicht mehr angewiesen und unabhängig davon!

    Das ist geschäftsschädigen, was Google da macht! Gerade ein Startup-Unternehmen hat es um so schwerer!

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