Google Core-Update vom September: Licht am Ende des Tunnels?

Ranking nach dem Google Core Update

Im September gab es wieder ein Google Core-Update. Doch diesmal scheint sich das Ausmaß in Grenzen zu halten. Betroffen ist vor allem Google Discover, das auf Basis der individuellen Nutzerinteressen Ergebnisse liefert. Dennoch sorgen Google-Updates bei Webmastern immer wieder für Frust. Zum einen über verlorene Rankings, zum anderen über die Ratlosigkeit, was zu tun sei. Letzteres sollte allerdings zu lösen sein, denn die beiden SEO-Koryphäen Glenn Gabe und Lily Ray haben sich zur Frage geäußert, was man nach einem Core-Update unternehmen sollte. 

Die Ursache analysieren

Wichtig ist zunächst eine Ursachenanalyse. Dabei muss das Augenmerk auf den Faktoren liegen, die von einem Core-Update betroffen sein können. In der Regel leidet nicht nur ein Kriterium unter einem Update, sondern eine ganze Bandbreite. Leider erkennt man die Ausmaße aber nicht immer sofort. Es kann Stunden, Tage oder sogar Monate dauern, bis man die Auswirkungen wirklich spürt. Dabei bewertet Google folgende Kriterien: Qualität, Thin Content, User Experience, Werbung, technisches SEO und EAT.

Hinzu kommt, dass Googles Ansprüche an die Qualität der Inhalte wächst. Das betrifft vor allem Webseiten, die aus den Bereichen Gesundheit, Medizin oder Finanzen kommen.

Nun könnte man sagen: Alles klar, dann passe ich die Seite eben an. Das Beheben der möglichen Ursachen ist aber mit viel Aufwand verbunden. Auch wenn man mit der Optimierung beginnt, kann es dauern, bis Google diese erfasst. Die SEO-Experten sind sich sicher, dass es sogar bis zum nächsten Core-Update dauern kann, bis Änderungen sichtbar sind.

Nach dem Panda-Update im Jahr 2011 hat Google eine Checkliste zusammengestellt, die auch immer noch Gewicht hat. Hier können Sie diese nochmal nachlesen.

Gültigkeit haben die dort aufgelisteten Fragen immer noch. Nur muss man bei der Beantwortung auch ehrlich zu sich selbst sein, um Schlussfolgerungen für eine Verbesserung ziehen zu können. Hilfreich ist es auch, den Webseiten-Nutzern diese Fragen zu stellen. Das Nutzerfeedback bringt zum Teil mehr Wahrheiten hervor als so manchem Webmaster recht ist.

Neben den inhaltlichen Faktoren spielt auch das technische SEO eine wichtige Rolle. Darum sollten Webmaster auch über Performance, Sicherheit, Mobilfreundlichkeit und Probleme beim Crawlen oder Indexieren Bescheid wissen, um dort nachjustieren zu können.

Und wo bleibt die Hoffnung? Auch wenn viele Seiten nach dem Update schlimme Einbußen verzeichnen, berappeln sie sich häufig wieder. Das gelingt aber nur, wenn an der Optimierung stets und ständig gearbeitet wird. Darum: Probleme erkennen und beheben.

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