Der Weg strukturierter Daten

Strukturierte Daten sind heutzutage ein absolutes must-have und dürfen auf keiner Website fehlen. Sie sorgen dafür, dass Google Ihre Website besser auslesen- und bewerten kann und gibt den Nutzern wertvolle Informationen. Was mit Websites passiert, die sowohl Google als auch Nutzern Informationen schnell bieten ist klar: Sie werden höher geranked.

1998 kam Google auf den „Markt“ und fungierte noch als reine Suchmaschine. Mit jedem Jahr kamen neue Funktionen, wie der Taschen- und Einheitenrechner, Kinopläne, Adressen-Suche und weitere hinzu. Den Vorteil, den Google daraus zieht, ist die Zentralisierung, denn ein User fragt sich warum er sollte wetter.com besuchen sollte, wenn ich mir Informationen zum Wetter über Google ansehen kann.

Suchen Sie nach „Wetter + Stadt“, so wird Ihnen direkt das Wetter der nächsten Tage angezeigt, ohne, dass Sie auf eine untergeordnete Website vertrauen müssen.

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Diese und andere Daten bezieht Google aus strukturierten Daten. Sie können sehen, dass es erhebliche Vorteile bringen kann, wenn Sie diese nutzen. Google vertraut Ihren Daten so sehr, dass Sie ohne Überprüfung angezeigt werden können. Aber es gibt auch Nachteile. Seiten wie Wetter.com oder Wikipedia.org verlieren 10% ihres Traffic an Google, da die User die gesuchten Informationen bereits auf Google selbst finden.

Darüber müssen Sie sich aber keine Gedanken machen, solange Sie nicht Websites betreiben, die Informationen beinhalten, die von Usern täglich in großen Mengen frequentiert werden und in knapper Darstellung angezeigt werden können. Wetter.com, Wikipedia.org sind äußerst seltene Fälle in denen strukturierte Daten „nach hinten losgehen“ können. Für 99% aller Websites schaffen strukturierte Daten nur Vorteile.

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