10 Tipps, mit denen Sie die interne Linkstruktur Ihrer Website verbessern

Nicht nur Links von anderen Websites sind für Ihren Internetauftritt von entscheidender Bedeutung. Ebenso wirkt sich eine gut durchdachte interne Linkstruktur positiv im Hinblick auf die Relevanz der für Sie wichtigen Keywords aus. In diesem Expertentipp zeigen wir Ihnen, wie Sie die interne Linkstruktur Ihrer Website optimieren.

Auf allen Unterseiten Ihrer Website unterscheidet Google zwischen eingehenden externen und eingehenden internen Links. Damit sämtliche Links gemeint, die von anderen Seiten – egal ob extern oder Ihre eigene – auf bestimmte Inhalte Ihrer Website verweisen. Extern eingehende Links sind eher unter der Bezeichnung „Backlinks“ geläufig. Eingehende interne Links werden in der Regel allgemein als interne Links bezeichnet. Wobei diese Bezeichnung bei näherer Betrachtung etwas ungenau ist, da es sich bei den internen Links sowohl um eingehende, als auch ausgehende Links handelt.

Die Vorteile einer gut durchdachten Linkstruktur

  • Interne Links führen dazu, dass sich Besucher länger auf Ihrer Website aufhalten. Über zum Thema passende Verlinkungen gelangen sie bequem zu weiteren Informationen.
  • Google misst, wie viele Seiten Nutzer bei ihrem Besuch aufrufen.  Je mehr Nutzer auf Ihrer Website stöbern und mehrere Unterseiten aufrufen, umso höher stuft Google die Relevanz Ihrer Inhalte ein.
  • Für Google ist  die Aufenthaltsdauer auf einer Website ein wichtiges Ranking Kriterium. Je länger sich Ihre Besucher auf einzelnen Unterseiten Ihrer Website aufhalten, umso besser werden diese von Google bewertet und mit guten Platzierungen belohnt.
  • Mithilfe von internen Links stärken Sie schwächere Unterseiten, da Google die Linkpower von stärkeren Seiten Ihrer Website entsprechend weitergibt.
  • Über eine gut durchdachte interne Verlinkung vermitteln Sie Google, dass Sie Experte auf Ihrem Gebiet sind, da Sie Ihr Thema unter unterschiedlichen Aspekten auf verschiedenen Unterseiten behandeln.

Unsere Tipps für zur Optimierung Ihrer internen Linkstruktur:

  1. Berücksichtigen Sie Ihre Keywords in der Navigation. Achten Sie darauf, dass diese ebenfalls in der dazugehörigen URL vorkommen.
  2. Prüfen Sie, ob Sie zu bestimmten Suchbegriffen weitere Seiten anlegen können. Ein Beispiel: Angenommen, Sie vertreiben Heizungen für unterschiedlichen Bedarf. Anstatt einfach nur eine einzige Unterseite zum Thema Heizung zu veröffentlichen, schalten Sie weitere zu Unterthemen wie: Fußbodenheizung, Wandheizung, Badezimmerheizung, Nachtstromspeicher usw. Verlinken Sie auf den einzelnen Seiten über eine Verlinkung jeweils auf die anderen Angebote hin.
  3. Verweisen Sie direkt im Text über das Setzen von Links auf Inhalte, die thematisch passen. In Blogs z.B. finden Sie oft bereits am Anfang eines Textes den verlinkten Hinweis, dass das Thema XY bereits an anderer Stelle behandelt wurde.
  4. Prüfen Sie, ob die interne Verlinkung den Lesefluss eventuell stört. Sollte dies der Fall, so bessern Sie sicherheitshalber entsprechend nach.
  5. Achten Sie auf aussagekräftige Ankertexte bzw. Linktexte indem Sie Ihr Keyword verwenden. Ankertexte wie „hier“ oder „klick mich“ sind wenig aussagekräftig. Besser ist ein Hinweis, welche Informationen Nutzer beim Aufruf des Links vorfinden werden. Als Online Anbieter von Outdoor-Bekleidung können Sie über einen Link auf ähnliche Produkte hinweisen. Der Ankertext dazu kann dann zum Beispiel lauten: „Wir bieten auch Outdoor-Jacken in großen Größen.“
  6. Sollten Sie von unterschiedlichen Seiten auf eine bestimmte Seite verlinken, so verwenden Sie immer das gleiche Keyword im Ankertext. Diese Vorgehensweise hilft Google die Bedeutung dieser verlinkten Seite besser zu Ihrem Keyword einzuschätzen.
  7. Platzieren Sie Links zu passenden Kategorien auf einzelnen Produktseiten – achten Sie auch in diesem Fall auf aussagekräftige Linktexte.
  8. Sollten Sie einen Blog betreiben, so verlinken Sie im Text auf das dazu passende Angebot auf Ihrer Website. Das kann z.B. ein Produkt in Ihrem Online Shop, eine Anmeldung zu einer Veranstaltung, das Abonnement zu Ihrem Newsletter usw. sein.
  9. Vermeiden Sie interne Nofollow Links, denn Google wertet alle internen Links gleich. Ein Beispiel: Sie verlinken von Ihrer Startseite auf 10 Unterseiten. Jeder dieser Links gibt 10 % seiner Linkkraft an die verlinkte Unterseite weiter, egal ob er auf Follow oder Nofollow gesetzt wurde. Google hat die Unterscheidung in der Bewertung zwischen internen Dofollow und Nofollow Links abgeschafft, weil in der Vergangenheit Webmaster die Vererbung der Linkkraft durch das Setzen von internen Nofollow Links manipuliert haben, um bestimmte Seiten zu stärken.
  10. Redaktionssysteme bieten in der Regel Erweiterungen für Shops und Blogs an, mit denen sich ähnliche Produkte bzw. Artikel automatisch auf dazu passenden Unterseiten anzeigen lassen. Prüfen Sie, ob die dazu verwendeten Schlagworte oder Kategorien wirklich die richtigen Ergebnisse liefern.

interne-verlinkung

Zwar stellt für Google die interne Verlinkung allein keinen ausreichenden Indikator für die Relevanz einer Website dar. Jedoch schaffen Sie damit auf jeden Fall eine gute Basis. Denn je besser Sie Ihre Website unter verschiedenen Gesichtspunkten optimieren, umso positiver werden Sie von außen mit ihrem Angebot wahrgenommen.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Hilfe benötigen! Sie erreichen uns telefonisch unter 0211 749 50550 oder schicken Sie uns eine E-Mail an info@seitwert.de. Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 

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