10 Tipps für erfolgreiches Bilder-SEO

Im heutigen Expertentipp zeigen wir Ihnen auf, wie Sie Ihre Fotos optimal zur Suchmaschinenoptimierung nutzen. Denn das Potenzial, welches im Bilder-SEO liegt, wird häufig unterschätzt. Dabei handelt es sich um ein wichtiges Thema, unter anderem weil Google in seiner Universal Search zunehmend auf Bilder zugreift und diese direkt als Ergebnis ausliefert.bilder-seo-universal-search

 

1. Achten Sie auf die Dateigröße

Je größer ein Bild ist, umso länger dauert es, bis es geladen wird. Achten Sie darauf, dass die Dateigröße Ihrer Bilder nicht zu groß ist. Als Faustregel galten bislang  Werte von bis zu 150kb für eine Datei. Wenn Sie nicht über ein Grafikprogramm wie Photoshop verfügen, können Sie Ihre Bilder z.B. über den grandiosen Bildverkleinerer http://www.chip.de/downloads/Der-grandiose-Bildverkleinerer_42536802.html anpassen. Besonders praktisch: Das Tool eignet sich auch sehr gut, um direkt mehrere Bilder auf einen Schlag zu verkleinern. Sollten Sie jedoch viel Wert auf sehr gute Darstellung Ihrer Fotos legen, so werden Sie wohl um Photoshop nicht herumkommen. Die Funktion „für Web Speichern“ gilt als nahezu unschlagbar für die optimale Komprimierung.

Damit Ihr Bild in der Bildersuche von Google erscheint, sollte eine Kantenlänge mindestens 300 Pixel betragen. Ebenfalls wird ein Seitenverhältnis von 4:3 empfohlen. Im übrigen macht Google keinen Unterschied in der Anzeige zwischen jpg, png und gif.

2. Versehen Sie den Dateinamen mit dem wichtigsten Keyword

Sie können sich sicherlich denken, dass kaum jemand nach img_750.jpg und dergleichen sucht. Trotzdem finden sich zuhauf Bilder mit derlei gearteten Dateinamen im Netz. Machen Sie es besser, und verwenden Sie Ihr Keyword im Dateinamen. Denken Sie bei einer Galerie daran, Ihren Bildern Dateinamen zu geben, die sich nicht allein über eine Nummerierung unterscheiden.

3. Verwenden Sie das Keyword auch im Dateipfad

Oftmals werden Bilder in bestimmten Verzeichnissen abgelegt. Geben Sie diesen Ordnern ebenfalls Namen die aus Ihrem Keyword bestehen.

4. Wählen Sie einen einzigartigen Title für Ihr Bild

Über den Title geben Sie zusätzliche Informationen zu Ihrem Bild an.  Dabei wird der Title auch angezeigt, wenn Nutzer mit der Maus über ein Bild fahren. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Bilder über den Title mit relevanten Zusatzinformationen versehen. Nutzen Sie aussagekräftige Kurz-Beschreibungen.

5. Nutzen Sie das Alt-Attribut für einen Alternativ-Text zu Ihrem Bild

Dieser Text wird dann angezeigt, wenn Ihr Bild nicht geladen wird, z.B. bei einer schlechten Internetverbindung, der verwendete Browser unterstützt nicht die Anzeige von Bildern, oder die Anzeige von Bildern wurde vom Nutzer ganz einfach abgeschaltet. Ebenso sind Alternativtexte für Menschen mit Sehbehinderungen sehr hilfreich. Insofern gilt dieses Attribut auch als wichtiges Merkmal für Barrierefreiheit, was wiederum als Rankingfaktor gilt. Überlegen Sie sich, welche Informationen Sie benötigen würden, wenn Sie das Bild aus welchen Gründen auch immer nicht sehen könnten.

Zugegeben: Bei Produktfotos in einem Online-Shop ist diese Vorgehensweise vergleichsweise einfach. Hier wird auf dem Foto genau das angezeigt, was im Text beschrieben wird. Und oft werden verschiedene Ansichten zu einen Produkt zur Verfügung gestellt, um potentielle Käufer bestmöglich zu überzeugen. Alternativ-Texte lassen sich entsprechend leicht umsetzen.

Doch bei Fotos, die allein als schmückendes Beiwerk dienen, sieht das schon wieder anders aus. Denn das, was im Text vermittelt wird, findet sich im Bild nicht unbedingt wieder, obwohl es optisch insgesamt stimmig ist. Das Bergwiesenpanorama, welches auf einer Coachingseite zur Entspannung von Stressgeplagten beitragen soll oder der berühmte berüchtigte Händedruck unter vermeintlichen Geschäftspartnern, beides drückt im Hinblick auf den eigentlichen Inhalt so rein gar nichts aus. Doch gibt es auch dafür eine Lösung: Tragen Sie in solchen Fällen ganz einfach ein leeres Alt-Attribut ein. Damit signalisieren Sie dem Browser, dass es zu diesem Bild nichts zu lesen gibt und es sich bei diesem Bild lediglich um einen optischen Platzhalter handelt. Ebenso werden es Ihnen Blinde und Sehbehinderte danken, wenn ihnen über ihren Screenreader das Vorlesen sinnfremder Texte erspart bleibt.

Ein leeres Alt-Attribut sieht dann so aus: alt=““

Für ein Frühlingsbild könnte der Quellcode für ein Bild mit den Attributen dann zum Beispiel so aussehen:

<img src=”/Jahreszeiten/Fruehling/Kirschblueten.jpg” title=“Kirschblüten im März“ alt=”Auf dem Bild sehen Sie einen Baum im März, der voller Kirschblüten ist.>

6. Laden Sie öfter mal neue Bilder hoch

Für die Bildersuche hält Google einen eigenen robot bereit. Wenn Sie regelmäßig Bilder veröffentlichen, erinnert sich dieser robot daran, besucht Ihre Seite öfter und schaut nach, ob es neue Bilder gibt.

7. Keyword im umgebenden Text Ihres Bildes und in der Überschrift

Gut ist es, wenn Sie im umgebenden Text zu Ihrem Bild auch das dazu passende Keyword verwenden. Hier ist es natürlich auch wieder einfacher, wenn das Bild wirklich zum Thema gehört und nicht rein zu Designzwecken angelegt ist. Gleiches gilt für die Verwendung des Keywords in der H1 Überschrift. Denken Sie aber bei der Verwendung Ihres Keywords daran, dass Sie es nicht zu häufig an den verschiedenen Stellen platzieren. Sie laufen sonst Gefahr, dass Ihr Vorgehen als Spamming und mit schlechterer Sichtbarkeit bewertet wird.

8. Achten Sie auf die Aussagekraft Ihres Bildes

Mit das Wichtigste überhaupt ist es, dass Sie möglichst einzigartiges Bildmaterial verwenden. Tun Sie sich den Gefallen, und verwenden Sie Bilder aus Stockarchiven nur in Ausnahmefällen. Es soll schon vorgekommen sein, dass sich beim Wettbewerb dasselbe Foto zur bildlichen Darstellung des Telefonsupports befindet, wie auf der eigenen Website. Beauftragen Sie einen Fotografen, wenn Sie selbst nicht über gutes Bildmaterial verfügen. Legen Sie Wert auf wirklich gute Fotos!

9. Zeigen sie Google, dass Ihre Bilder populär sind

Bilder-SEO ist ein vergleichsweise langatmiger Prozess und gerade Bilder, die nur einmal verwendet werden, landen nicht oder nur sehr langsam auf den vorderen Plätze. Manchmal kann das bis zu 24 Monate dauern. Zeigen Sie Google, dass Ihre Bilder auch für andere interessant sind. Dann wertet Google Ihre Bilder als bedeutsam und belohnt sie oft schon nach kurzer Zeit mit besseren Platzierungen.

  • Verwenden Sie Ihr Bild an verschiedenen Stellen auf Ihrer Website. Greifen Sie dabei immer auf das gleiche Bild zu.
  • Motivieren Sie andere Websitebetreiber, Ihr Bild in eigenen Artikeln einzubinden. Je mehr Hotlinks Sie auf diese Art gewinnen, umso besser.
  • Motivieren Sie andere Websitebetreiber, Ihr Bild zu kopieren und in eigenen Artikeln zu veröffentlichen. Keine Sorge: Google weiß, auf welcher Website ein Bild zum ersten Mal ins Netz gestellt wurde. Und auch hier gilt: Je öfter es an verschiedenen Stellen im Netz erscheint, umso mehr ist dies für Google ein Signal, dass es sich um ein wichtiges Bild handeln muss.

Extra-Tipp: Infografiken sind sehr beliebt und werden häufig von anderen aufgegriffen, in eigene Artikel eingebunden und mit zusätzlichen Informationen angereichert.

10. Zum Schluss noch ein Tipp zum Relaunch von Bildern

Auch wenn Sie jetzt vielleicht geneigt sind, Ihre bereits im Netz befindlichen Bilder möglichst schnell umzuwandeln, sollten Sie das besser nicht tun. Denn es sind schon Fälle beobachtet worden, wo Bilddateien mit geänderten Angaben neu hochgeladen wurden und die im Anschluss dann schlechtere Rankings erzielten, als vorher. Besser ist es, ein einmal hochgeladenes Bild dort zu lassen, wo es ist und auch bei einem Austausch nicht zu löschen. Verwenden Sie bei einen Austausch immer ein komplett neues Bild und verlinken Sie das ursprüngliche Bild zu der Seite, wo es vorher angezeigt wurde, ohne es selbst weiterhin anzuzeigen.

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